James Francis Gill

Original Serigrafien auf Büttenpapier

 

James Francis Gill (geb. 1934 in Tahoka, Texas)  gilt als einer der letzten noch lebenden US-amerikanischen Pop Art Künstler der Ära von Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Bereits im November 1962 erreichte Gill internationale Anerkennung, als das Museum of Modern Art in New York sein dreiteiliges Marilyn Monroe Bild „Marilyn Triptych“ in seine Sammlung aufnahm. Seine Zeichnungen „Laughing Women in Car" und "Close-up“ wurden vom Museum of Modern Art zwischen Zeichnungen von Picasso und Odilon Redon gezeigt.

 

Seine Kunstwerke wurden in die Sammlungen bedeutender Museen aufgenommen. Durch persönliche Freundschaften und Bekanntschaften mit Tony Curtis, Kirk Douglas, John Wayne, Jim Morrison, Martin Luther King oder Marlon Brando ist Gill als Künstler Zeitzeuge einer ganzen Generation geworden. Diese Persönlichkeiten prägten auch inhaltlich das Werk Gills, das er durch verschiedene Techniken und Kompositionen vermittelt.

 

Ab etwa 2007 beginnt Gills späte kreative Phase, in der er sich – im Gegensatz zu den im frühen Werk dominierenden politischen Motiven – wieder verstärkt auf die Darstellung klassischer Pop Art-Ikonen wie John Wayne, Paul Newman oder Marilyn Monroe konzentriert.

 

Die Kunst von James Gill ist heute ist eine Verschmelzung von Realismus und Abstraktion. Fotos sind weiterhin Grundlage seiner Kunstwerke. Die Bildkomposition seiner Gemälde legt er nun oft am Computer fest und arbeitet dabei bewusst mit Montageeffekten, die er als „Metamage“ oder „Pop Surrealism“ bezeichnet.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© ART Galerie Elwert