Helmut Luckmann

 

geb. 1938 in Hannover

- Studium und Abschluss als Graphik-Designer an der Fachhochschule für Design, Münster
- Langjährige Tätigkeit als freischaffender Graphik-Designer
- Gestaltung und Ausführung von keramischen Wandreliefs, Wandgestaltung
- Zweitstudium an der Pädagogischen Hochschule Münster, Schwerpunkt: Kunstunterricht, Visuelle Kommunikation, Abschluss als Diplom-Pädagoge
- Mitbegründer des Kreativ-Hauses Münster, einer Erwachsenenbildungsstätte mit musischem Schwerpunkt.
- Tätigkeit im Leistungsteam, sowie Kurse und Weiterbildungsseminare in: Siebdruck, Fotografie, Aquarell, kreatives Buchgestalten und Tanz

Seit 1990 Freie Malerei, vor allem in Acryltechnik, Ausstellungen in Deutschland, Portugal und der Schweiz

„Mein Schwerpunkt in den künstlerischen Ausdrucksformen lag zunächst mehr in der Illustration und der Zeichnung sowie in der Fotografie. Zeitweise habe ich mich auch mit plastischen Objekten beschäftigt. Seit einigen Jahren wurde das Malen mit Acrylfarben mehr und mehr zum Thema. Über die Darstellung gegenständlicher Formen hinaus interessierten mich im Laufe des Malprozesses die dynamischen Vorgänge „hinter der Oberfläche“ immer stärker. Ganz allgemein würde ich daher von „Strukturen organischer Energie“ sprechen, wenn meine Bildideen benannt werden sollen.
Auf Titel habe ich deswegen bewusst verzichtet, um den Interpretationsspielraum für den Betrachter nicht einzuengen“.

„Die Oberfläche mit ihrer Materialität und Farbigkeit spricht eine eigene, die Sinne anrührende Sprache. Und doch – hinter der Oberfläche interessieren mich die dynamischen Vorgänge beim Malprozess immer mehr. Eine Linie, ein Farbpunkt, auch eine gegenständliche Form können Auslöser fürs Malen sein. Ich beobachte, was auf der Leinwand entsteht, nehme Einfluss und lasse mich beeinflussen. Bei den teils großen Formaten kontrolliert das Auge nicht nur die Hand, die Linien und Strukturen entstehen aus einer rhythmischen Körperbewegung heraus.
Meine Bilder erschließen sich beim Betrachter sowohl aus der Nähe in der Reichhaltigkeit von Strukturen und Materialien, als auch aus größerer Distanz in ihrer Gesamtform und Farbigkeit. Jedes einzelne Bild markiert den Ausschnitt eines Malprozesses, der unabhängig von Formatbegrenzung schon vorher beginnt und über das fertige Malprodukt auf Neues und Anderes hinausweist.“

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