Amos Yaskil

 

Amos Yaskil wurde in 1935 in Haifa, Israel, geboren. Der Sohn einer deutschen Mutter und eines polnischen Vaters lebt seit 1960 in der Nähe des See Genezarets.

Die weiß getünchten Wände der mediterranen Häuser, die Macke, Klee und andere Maler der „fin de siecle“-Schule der deutschen Expressionisten beeindruckten, welche die mexikanischen Fresco-Maler während ihrer Gründerphase so faszinierte und die wilden jungen Maler in der Mitte der 80er Jahre begeisterte, treten wieder in Erscheinung; das selbe Licht, die selben Farbschattierungen, die selbst die stärksten Schatten durchdringen. Die leuchtenden Farben überdecken alle Objekte, so wie der Maler es für richtig hält. In Wirklichkeit deckt die Farbe nicht ab, sondern kommt aus der Innerlichkeit des Objektes und dringt von innen nach außen. Hier spielt sich eine doppelte Bewegung gleichzeitig ab und zwar das Abdecken und gleichzeitige Aufdecken der Landschaft. Der Bedarf einer uniformen Oberfläche als Teil des Bildes, welche auch psychologisch als Notwendigkeit für eine Gleichförmigkeit für die Konterreaktion für das Erlebnis der Segmentierung verstanden werden kann (d.h. das Bedürfnis nach Ausgeglichenheit, die Ruhe am Sabbath und die soziale Utopie) – wurden alle in die moderne Malerei durch Gauguin eingebracht, während Matisse die Veränderbarkeit einführte. Die Maler der Bridge Schule setzten diese Tendenz fort, welche Teile der Sprache und der modernen Form bilden, die Künstler von Emil Nolde bis Amos Yaskil benutzten. Amos Yaskil setzt dies in israelitischen Landschaftsbildern um. Er kommt zu einem abstrakten Element aus der bodenständigen Natürlichkeit und Materialität des Objektes, in der er sie auf ein farbenfreudiges, spirituelles Niveau anhebt und eine andersartige Existenz gibt, die an das Schematische angrenzt. Seine Formen ähneln denen von Max Beckmann, aber vermeiden die Kräfte von Gewicht und Masse. Hieraus resultierte die mitreißende Kraft der Farben, ansteckend und ergreifend zugleich.

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